Freitag, 27. Januar 2023
Notruf: 112

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Symbolischer Spatenstich für Bad Iburgs neues Feuerwehrhaus

Was lange währt wird endlich gut, darauf hoffen auch die Angehörigen der Ortsfeuerwehr Bad Iburg in Bezug auf den dringend nötigen Neubau ihres Feuerwehrhauses. Nachdem zuletzt eine Abstimmung in der Stadtratssitzung am 08.12.2022 endlich den Weg in die richtige Richtung ebnete und die Feuerwehrleute aufatmen ließ, nimmt die Umsetzung des Bauvorhabens nun langsam Gestalt an. Am 19 Januar folgten Vertreter von Politik, Verwaltung sowie Feuerwehrmitglieder aus den Ortswehren Bad Iburg und Glane der Einladung zum symbolischen Spatenstich.

Zu 20 Uhr ließen die Lichtmasten der Feuerwehr das Baugrundstück an der Osnabrücker Straße taghell werden. Rund 50 Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren Bad Iburg und Glane hatten sich eingefunden, um dem symbolischen Spatenstich beizuwohnen. Bad Iburgs Stadtbrandmeister Helge Plasger sowie Rolf Kleinschmidt als Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Bad Iburg zeigten sich erleichtert, dass nach über 35 Jahren voller Diskussionen die Bauarbeiten endlich beginnen können. Auch Bad Iburgs Bürgermeister Daniel Große-Albers äußerte seine Freude über den anstehenden Baubeginn und machte deutlich, dass es eine längst überfällige Baumaßnahme für die Sicherheit aller Menschen in Bad Iburg sei.

Baubeginn im Februar

Der Start der Baumaßnahmen ist für den 13. Februar geplant. Das hat zum einen organisatorische Gründe und ist des Weiteren auch der Witterung geschuldet, erläuterte Josef Ossege als Generalunternehmer des Projektes. Die Fertigstellung des rund 3 Millionen Euro teuren Baus soll im Sommer 2024 erfolgen, sodass die Kameradinnen und Kameraden bereits im nächsten Jahr die neuen Räumlichkeiten beziehen können.

Am neuen Standort entsteht ein Feuerwehrhaus mit fünf Fahrzeugstellplätzen und einem Waschplatz. Für Material und Technik wird es einen Lagerraum geben und Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten können künftig in einer kleinen Werkstatt durchgeführt werden. Auch für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte werden angemessene und sichere Räumlichkeiten geschaffen. Im neuen Feuerwehrhaus müssen sich die Feuerwehrangehörigen nicht mehr neben bzw. hinter den Einsatzfahrzeugen umziehen. Sie erhalten zeitgemäß separate Umkleiden, die auch von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr genutzt werden können. Um den hygienischen Anforderungen im Feuerwehrdienst gerecht zu werden, wird es Sanitärräume inkl. Duschen geben. Für Aus- bzw. Fortbildung und andere Veranstaltungen erhalten die Feuerwehrleute einen modernen Schulungsraum. Darüber hinaus wird das Gebäude über ein Büro samt Funkraum verfügen, um auch auf größere Einsatzszenarien und Flächenlagen vorbereitet zu sein.

Bad Iburgs ehrenamtliche Einsatzkräfte auch an Weihnachten im Einsatz

Während die meisten Bad Iburger Bürgerinnen und Bürger ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie und Freunde feierten, waren Bad Iburgs ehrenamtliche Einsatzkräfte auch an den Feiertagen rund um die Uhr einsatzbereit. Tatsächlich mussten sie ihr Weihnachtsfest zwischenzeitig unterbrechen, um für Bad Iburgs Sicherheit einzustehen.

Rettungsdienst ausgelastet - DRK übernimmt Erstversorgung
Den ersten Einsatz verzeichneten die Helfer des DRK. An Heiligabend kam es zu einem medizinischen Notfall im Ortsteil Glane. Aufgrund der hohen Auslastung des hauptamtlichen Rettungsdienstes kam der benötigte Rettungswagen aus Lengerich im benachbarten Kreis Steinfurt. Die Regionalleistelle griff deshalb auf die ehrenamtliche First Responder-Einheit (Sanitäter vor Ort) des DRK zurück, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens zu überbrücken. Üblicherweise werden die Helfer nur bei schwerwiegenden medizinischen Notfällen alarmiert, zu denen auch ein Notarzt ausrückt. 

2022 12 25 Heimrauchmelder SchlossstraeZwei Einsätze für Bad Iburgs Feuerwehren
In den frühen Morgenstunden des 1. Weihnachtstages wurden dann die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bad Iburg alarmiert. Gegen 04:10 Uhr endete ihre Nachtruhe, da über den Notruf 112 ausgelöste Rauchmelder in einem ehemaligen Hotel in der Schlossstraße gemeldet wurden. Nach ausgiebiger Kontrolle konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden – zu einem Brandausbruch war es nicht gekommen. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die 20 Ehrenamtlichen beendet.

Etwa 10 Stunden später waren die Angehörigen der Ortsfeuerwehr Glane gefordert. An einem Friedhof in der Straße „Wiemannshof“ war der Inhalt eines Müllcontainers in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren offene Flammen sowie eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Das Feuer konnte von einem Atemschutztrupp mittels Löschschaum schnell abgelöscht werden. Eine Dreiviertelstunde nach der Alarmierung konnte die Glaner Wehr wieder abrücken. Auch hier waren etwa 20 ehrenamtliche Feuerwehrleute im Einsatz.

Zwei Einsätze auch für das DRK
Während das weitere Weihnachtsfest für die Feuerwehr erfreulicherweise ruhig verlief, wurde am Vormittag des 2. Weihnachtages erneut die First Responder-Einheit (Sanitäter vor Ort) des DRK Bad Iburg tätig. Diesmal war es Ortsteil Bad Iburg zu einem medizinischen Notfall gekommen. Parallel zu Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug rückte der First Responder aus und übernahm bis zum Eintreffen der hauptamtlichen Rettungskräfte die Erstversorgung und Betreuung des Patienten. Anschließend erfolgten die weiterführende Behandlung sowie der Transport in ein Osnabrücker Krankenhaus durch den Rettungsdienst.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadtfeuerwehr Bad Iburg und des DRK-Ortsverein Bad Iburg e.V.

 

Brandgefährlicher Advent: Tipps zur Brandprävention

Berlin. Mit der Adventszeit steigt auch das Brandrisiko wieder deutlich an. Am häufigsten gehen Adventskränze und Tannenbäume in Flammen auf, aber auch Lichterketten und gefährliche Heizexperimente sorgen aktuell für mehr Brände. Fachleute vom Schornsteinfegerhandwerk, der Feuerwehr und „Rauchmelder retten Leben“ geben Verbrauchern Hinweise zur Brandprävention:

Tipp 1: Öfen und Schornsteine prüfen – Brandgefahr und tödliches Kohlenmonoxid
„Auch wenn die Versuchung groß ist, lange nicht mehr genutzte Öfen einfach so in Betrieb zu nehmen, um Heizkosten zu sparen: Hier ist die Prüfung durch den Schornsteinfeger lebenswichtig! Denn neben der Brandgefahr durch Ablagerungen im Schornstein droht eine lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Vergiftung durch verstopfte Schornsteine oder Rohre, beispielsweise weil Vögel darin genistet haben“, erklärt Andreas Walburg vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und rät dringend zur Vorsicht.

Tipp 2: Heizpilze, Katalytöfen und Kerzen nicht zum Heizen in Wohnräumen verwenden
„Gasbetriebene Heizpilze und Katalytöfen gehören nicht zum Heizen ins Haus oder die Wohnung, sondern unbedingt nach draußen auf die Terrasse“, sagt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und ergänzt: „Ebenso ungeeignet und auch teurer sind Kerzen als Ersatz für die Heizung oder elektrisches Licht. Kerzenlicht ist gerade in dieser Jahreszeit zwar besonders schön, aber brandgefährlich. Wer Teelichter verwendet, sollte sie auf keinen Fall zu eng aneinanderstellen oder unbeobachtet lassen.“

Tipp 3: Lichterketten statt echter Kerzen – aber Vorsicht vor Überhitzung
Einen wertvollen Tipp zur Brandprävention hat auch Norbert Schaaf von der Initiative „Rauchmelder retten Leben“: „Beim Tannenbaum sollten Verbraucher lieber auf echte Kerzen verzichten und stattdessen elektrische Lichterketten wählen. Hier darf dann auch gern Strom gespart werden, denn Lichterketten können überhitzen. Sie sollten daher nicht allzu lange brennen oder unbeaufsichtigt sein.“

Weitere Tipps – auch zum richtigen Verhalten im Brandfall – gibt es unter www.feuerwehrverband.de und www.rauchmelder-lebensretter.de.

Bundesweiter Warntag 08.12.

Am 08. Dezember findet der bundesweite Warntag 2022 statt. In diesem Rahmen kommt es auch in Bad Iburg ab ca. 11:00 Uhr zur Auslösung der Sirenen.

Darüber hinaus werden durch die Rettungsleitstelle Osnabrück Warnapps Wie NINA und Katwarn ausgelöst, sowie per Cellbroadcast eine Probewarnwarnmeldung an alle kompatibelen Handys versandt.

Ausführliche Infos gibt es auf folgender Homepage:

https://warnung-der-bevoelkerung.de

Warnung vor Teelichtöfen

In der Öffentlichkeit kursieren immer wieder Anleitungen, um Räume kostengünstig aufheizen zu können. Ein vermeintlicher Geheimtipp: Teelichtöfen.
Teelichtöfen sind im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich.

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Vergiftungsgefahr durch Heiz-Experimente

Informationskampagne anlässlich der Umstellung auf die Winterzeit

Berlin – In der aktuellen Energiekrise befürchten der Deutsche Feuerwehrverband und das Schornsteinfegerhandwerk einen Anstieg von Bränden und CO-Unfällen im Haushalt. Sie warnen eindringlich vor Wärme-Experimenten in Wohnräumen und halten genau wie die Intensiv- und Notfallmediziner Kohlenmonoxid-Warngeräte in jedem Haushalt für sinnvoll. Anlässlich der Umstellung auf die Winterzeit am 30. Oktober 2022 weist die Initiative „CO macht k.o.“ in diesem Jahr daher gemeinsam mit Feuerwehren, Schornsteinfegern, Versicherern und anderen Partnern auf die erhöhte CO-Vergiftungsgefahr aufgrund von alternativen Heizmethoden wie brennstoffbetriebenen Geräten in Innenräumen hin.

Improvisierte Heizungen sind lebensgefährlich
„Viele Menschen wollen Heizkosten sparen, deshalb werden sie in diesem Winter vermehrt mit Kaminen und Öfen heizen. Besonders gefährlich wird es, wenn Notfeuerstätten durch den Verbraucher selbst aktiviert werden oder alternative Heizmethoden wie brennstoffbetriebene Geräte in Innenräumen zum Einsatz kommen. Hier besteht Lebensgefahr“, so Andreas Walburg, Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und empfiehlt zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen den Einbau von CO-Warnmeldern.

Nur CO-Melder warnen vor der tödlichen Gefahr
„Der Mensch selbst kann Kohlenmonoxid weder riechen, sehen noch schmecken. Nur technische Sensoren können das lebensgefährliche Kohlenmonoxid in der Raumluft zuverlässig detektieren“, erklärt Prof. Dr. Björn Jüttner, Sprecher der Sektion Hyperbarmedizin in der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er ergänzt: „Gemäß unserer neuen S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der CO-Vergiftung ist deshalb der Einsatz von Kohlenmonoxid-Warnmeldern in jedem Haushalt sinnvoll.“ CO-Melder überwachen permanent die Umgebungsluft in Wohnräumen und schlagen bei gesundheitsgefährdenden CO-Konzentrationen sofort Alarm.

CO dringt durch Decken und Wände
Besonders gefährlich: Giftiges Kohlenmonoxid kann nachweislich durch Wände, Fußböden sowie Decken dringen und dadurch in Mehrfamilienhäusern Bewohner sämtlicher Etagen und angrenzender Häuser in Lebensgefahr bringen. Selbst Lüften hilft nicht, um die Gefahr zu bannen. Wände und Möbel nehmen das Atemgift auf und geben es nach dem Lüften wieder an die Umgebung ab. Einen wirksamen Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen bieten nur CO-Warnmelder in den eigenen vier Wänden.
 
Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.

12.06.2022 Bergfest Ostenfelde

Zum ersten Mal nach langer Corona-Zeit durften wir am 12.06 wieder auf dem Bergfest in Ostenfelde spielen! Es war uns eine Freude wieder dabei sein zu dürfen.

 

 

Gemeinsamer Dienstabend und Tierrettungseinsatz

Gestern Abend fand ein gemeinsamer Ausbildungsdienst zusammen mit der Feuerwehr Glane statt. An vier Stationen rund um das Iburger Feuerwehrhaus wurden in gemischten Teams verschiedene Übungsszenarien abgearbeitet.
An Station 1 galt es eine verletzte Person aus einer Grube zu retten.
An Station 2 war Wissen rund um die technische Hilfeleistung gefragt.
An Station 3 wurde ein Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift aufgebaut und an Station 4 galt es die Schiebleiter am Christophorusheim aufzubauen.
Das Fazit nach ca. 2 Stunden Stationensausbildung war durchweg positiv. Die Stimmung war gut und Teamwork und Kameradschaft haben zwischen beiden Ortsfeuerwehren hervorragend funktioniert.
Während des Übungsdienstes wurden wir dann noch zu einer Tierrettung gerufen. Die beiden Ortsbrandmeister aus Iburg und Glane, unterstützt vom Stadtbrandmeister, rückten kurzerhand aus und konnten 9 Entenküken aus einem Schacht befreien.

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Mitgliederversammlung der Stadtjugendfeuerwehr

Am 22.04.2022 fand die Mitgliederversammlung der Stadtjugendfeuerwehr Bad Iburg statt. Gemeinsam mit ihren Eltern waren fast alle Mitglieder anwesend.
Während der kurzweiligen Veranstaltung berichtete Stadtjugendwart Etienne Happe in seinem Jahresbericht über das vergangene Jahr.
 
Im Jahr 2021 hatte die Jugendfeuerwehr Bad Iburg 18 Mitglieder, sowie 8 Betreuer. Diese leisteten 708 Stunden feurwehrtechnische Ausbildung, allgemeine Jugendarbeit, sowie Dienstvor- und Nachbereitung. Das Durchschnittsalter lag bei 13,4 Jahren.
 
Der Stadtjugendwart konnte außerdem einen Ausblick auf verschiedenste geplante Aktivitäten für das Jahr 2022 geben. So wird die Jugendfeuerwehr unter anderem am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr teilnehmen, im Feuerwehrhaus übernachten, sowie weitere spannende und abwechslungsreiche Dienstabende im wochenrhytmus gestalten.

Sireneprobealarme vorübergehend ausgesetzt

Aus Rücksicht auf die Geflüchteten aus der Ukraine ist der monatliche Sirenenprobelalarm (in Bad Iburg jeden 3. Samstag im Monat um ca. 11:15 Uhr) bereits seit März ausgesetzt. Diese Maßnahme gilt flächendeckend im gesamten Landkreis Osnabrück für alle Sirenenprobealarme.
 
Die Alarmierung der Stadtfeuerwehr Bad Iburg erfolgt ohnehin über die so genannte „stille Alarmierung“ mittels Funkmeldeempfänger und Handy-App.
Insgesamt werden in Bad Iburg vier Sirenen im Stadtgebiet vorgehalten. Diese werden jedoch nur im Ernstfall bspw. bei Großschadenslagen und Katastrophenfällen ausgelöst.
 
In anderen Städten und Gemeinden im Landkreis Osnabrück sind Sirenen teilweise noch als Teil der regulären Alarmierung eingebunden. In diesen Bereichen wird es auch weiterhin zur unregelmäßigen Auslösung der Sirenen kommen, um die Einsatzkräfte über einen Einsatz zu informieren.